Kirche + Welt Internet Ausgabe

Kirche und Welt - Nr. 21/2004 Oktober - 28.10.2004   Zurück zur Übersicht   Kirche und Welt abonnieren

Die Geschichte einer in der Schweiz lebenden Kambodschanerin

Eine kleine Pflanze in der Mitte des Sees

Sopy Nam, unter Beihilfe von weiteren Personen aus dem EMK Rothrist

Eine Einführung von Jörg Niederer in die folgende Geschichte
Schon einige Jahre lang begleiteten und begleiten Personen aus der EMK Rothrist eine junge Kambodschanerin, die als Flüchtling bereits zehn Jahre in der Schweiz lebt. Diese Begleitung war nicht geplant, sondern begann nach einer zufälligen Begegnung. Anfangs 2004 entstand die folgende Biographie im Rahmen eines Schreibwettbewerbs. Es ist ein Lebensbild, das Kopfschütteln über die Haltung der offiziellen Schweiz auslösen kann. Für viele steht fest: die meisten Asylsuchenden nutzen die Schweiz aus. Dass aber jemandem neun Jahre lang zustehende finanzielle Unterstützung verweigert wurde, dass, obwohl in der Kompetenz der Behörden liegend, eine Frau, die arbeiten könnte und möchte, von dieser Arbeit abgehalten wurde mit fadenscheinigen Begründungen, zeigt ein anderes, leider für die Schweiz in zunehmendem Mass typisches Bild.
Asylsuchende werden je länger je mehr in die Illegalität abgedrängt. Versuchen Sie einmal neun Jahre lang ohne Lohn, ohne ihnen zustehende Sozialhilfe, ohne die Möglichkeit, ein anderes Schicksal zu wählen, in einem Land wie der Schweiz zu leben und nicht gegen deren Gesetze zu verstossen. Sopy Nam, so haben wir die Kambodschanerin in dieser sonst wahren Geschichte genannt, überlebte diese Zeit an der Grenze der Illegalität. Für mich ist sie ein weiteres Opfer der inhumanen Asyltradition der Schweiz. In einer Zeit, in der alle Jahre die Asylgesetze ein bis zweimal verschärft werden, ist es an der Zeit, christlich zu handeln und einer unwürdigen latenten Fremdenfeindlichkeit die Botschaft Christi entgegenzusetzen: "Ein jeder Trage die Last des Andern..."

Zurück liegen die Reisfelder
Als fünftes von neun Kindern erblickte ich 1970 in einem abgelegenen Dorf Kambodschas auf einem Bauernhof das Licht der Welt.
Bereits in der Schule war es mir kaum möglich, an die Tafel zu schauen. Trotzdem verzichtete ich aus Furcht vor den Roten Khmer auf eine Brille.
Nach sechs Jahren Schule bat mich Vater um Mithilfe bei der Arbeit. Ich musste die Ausbildung abbrechen. Mit Dreizehn arbeitete ich mit den Wasserbüffeln in den Reisfeldern, pflegte meine krebskranke Mutter und half dem Vater.
Ich litt sehr unter den Strapazen meiner Tätigkeit. Aber um den jüngern Geschwistern die Ausbildung und der Familie den Lebensunterhalt zu sichern, verrichtete ich meine Aufgabe. 1994 starben meine Eltern.
Ein älterer Bruder war früher schon in die Schweiz geflüchtet. Er besorgte mir ohne mein Wissen kurz nach Mutters Tod ein Flugticket. Eine böse Überraschung. Ich wollte gar nicht in die Schweiz reisen. Ich hatte meiner Mutter auf dem Sterbebett versprochen, für die jüngeren Geschwister zu sorgen.
Kurze Zeit später holte mich eine unbekannten Frau im Auftrag meines Bruders ab. Ich erschrak und weigerte mich zu gehen, aber einer meiner Brüder überredete mich.
In Phnom Penh verlebte ich zwei trostlose Wochen, eingepfercht in engen Wohnverhältnissen der Schlepperin.
Dann flog ich ab, mit meinen Papieren, ein paar Kleidern und 300 Dollar im Reisegepäck.

Grosse Nasen, saubere Strassen
Am 25. August 1994 reiste ich mit einem Touristenvisum in die Schweiz ein. Mein Bruder Pien , für mich ein Fremder, da er bereits Jahre zuvor von zu Hause weg war, erwartete mich am Flughafen und fuhr mich zu sich nach Hause. Ich war total schockiert von dieser völlig anderen Welt. Vieles war unangenehm und faszinierend zugleich. Alles schien wunderbar, so unglaublich sauber. Auf der Heimreise versetzte mich meine erste Fahrt durch einen Tunnel in Panik. Auch bestaunte ich die Europäer mit ihren grossen Nasen und die breiten Strassen.
Pien erklärte mir das fliessende Wasser, Toilette, Küche, Waschmaschine. Alles war mir neu. Diese unglaubliche Sauberkeit! Aber ich fühlte mich sehr fremd.
Zu gerne wäre ich wieder nach Kambodscha zurückgereist. Pien aber erklärte, er habe derart viel Geld investiert, ich müsse bleiben.
Vorerst wohnte ich zwei Monate lang als Touristin bei meinem Bruder und dessen Frau Sar. Dann stellte ich einen Asylantrag. Pien und Sar fuhren mich zur Empfangstelle nach Basel. Sar sprach gut deutsch und setzte sich für mich ein. Trotzdem musste ich gleichen Tags dort bleiben. Ich hatte weder Ersatzkleider noch Toilettenartikel dabei.
Ein Betreuer führte mich in ein Zimmer, das ich mit andern Frauen teilte. Man gab mir eine Bettdecke und ein Kissen. Die ersten drei Nächte schlief ich in denselben Kleidern. Als einzige Kambodschanerin fühlte ich mich einsam, völlig isoliert und alleine.
Diese Zeit lebte ich wie im Gefängnis: Ich durfte das Haus nicht verlassen, sass alleine herum, wanderte durch Zimmer und Gänge. Da war niemand, mit dem ich hätte sprechen können. Eine tiefe Traurigkeit legte sich über mich. Endlich Freitagabend! Pien holte mich für ein Wochenende zu sich in den Aargau. Sonntagabends allerdings musste ich pünktlich zurück sein. So gingen drei Monate dahin.
Dann erschien eine Dolmetscherin. Bei der Befragung dabei waren die Übersetzerin, ein Polizist und Sar. Geduldig antwortete ich auf die Fragen. Die Prozedur dauerte drei Stunden. Dann wurde ich vorläufig aufgenommen. Ich erhielt Ausweis "N", ein Jahr später den Flüchtlingsausweis, den ich nun seit bald neun Jahren besitze.
Es folgte die Überweisung in ein Asylheim im Kanton Aargau. Zwei Monate weilte ich dort: Warten im Haus, von Montag bis Freitag, auf Pien und Sar. Mau, eine andere Schwester lebte mit Mann und drei Kindern ebenfalls schon längere Zeit im Kanton Aargau. Manchmal holte auch sie mich ab. An diesen Wochenenden genoss ich das vertraute Essen im Kreis meiner Verwandten. Im Asylheim waren alle sehr nett. Eine der Angestellten wollte mich adoptieren, aber Pien liess es nicht zu.
Bei meinem Bruder gab es meinetwegen Eheprobleme, so zog ich zu Mau und ihrer Familie. Sie musste eine Unterstützungsvereinbarung unterschreiben, damit ich bei ihr wohnen durfte. Sie verpflichtete sich, meine Krankenkasse, Unterkunft und Verpflegung zu übernehmen. Es folgten weitere Befragungen durch die Polizei. Kurz danach tauchten die Gesetzeshüter zu einer überraschenden Hausdurchsuchung auf. Ich musste alles herzeigen, was ich aus Kambodscha mitgebracht hatte.
Wieder wechselte ich zu Pien zurück. Er und Sar waren beide berufstätig und ich sollte auf ihren zweijährigen Sohn aufpassen. Zwei Jahre lebte ich mit dem Kleinen praktisch ununterbrochen in der Wohnung. Pien kam für meinen Lebensunterhalt auf, als Gegenleistung war ich sein Haus- und Kindermädchen. Zu gerne hätte ich die deutsche Sprache erlernt, doch Pien verbot es mir. Es kam zum Streit, und Pien untersagte mir alle Telefongespräche und Verwandtenbesuche. Sar war nett und freundlich zu mir, musste aber ihrem Mann gehorchen. Ich fühlte mich erneut als Gefangene. Schliesslich begann Pien mich zu schlagen und an den Haaren zu ziehen. Unter Schmerzen schrie ich, worauf Pien drohte, mir weitere Hiebe zu versetzen, falls ich nicht sofort aufhöre zu schreien; er befürchtete, dass die Nachbarn die Polizei alarmieren würden. Sar verliess jeweils mit dem kleinen Sohn die Wohnung, wenn Pien mich schlug. Ich litt furchtbare Rückenschmerzen von seinen Fusstritten und bekundete Mühe beim Gehen.
Wenn die Familie Verwandte besuchte, musste ich zurück bleiben. Es gelang mir, einen Hausschlüssel und fünf Franken zu verstecken. Bei nächstbester Gelegenheit rief ich aus einer öffentlichen Sprechkabine Mau an und erzählte ihr alles. Sie konnte mich nicht sogleich holen, zudem fürchtete auch sie sich vor Pien. Eine Landsfrau im selben Wohnblock half mir weiter. Bei ihr durfte ich nochmals telefonieren, als Pien und Sar arbeiteten. Da holte mich Mau ab und brachte mich zu sich und ihrer Familie.
So ging diese zweijährige Leidenszeit bei Pien zu Ende. Die kommenden sechs Monate verbrachte ich bei meiner Schwester, ihrem Mann und den drei Kindern. Da ich kein eigenes Schlafzimmer besass, lagerte ich auf einer Matratze in der Wohnstube der Familie. Morgens erhob ich mich als Erste und abends suchte ich als Letzte "das Bett" auf.
Kontakte meiner Schwester zu Angehörigen der Evangelisch-methodistischen Kirche ermöglichten mir den Beginn des Deutschunterrichtes bei Rita, einer Schweizerin. Mein Schwager legte mir nahe, mit diesem Unterricht aufzuhören und eine Arbeit zu suchen, da er Krankenkasse und Lebensunterhalt nicht mehr alleine bestreiten könne.
Ich wurde Babysitterin bei einer kambodschanischen Familie in Zürich. Drei Jahre lang hütete ich die damals knapp drei Monate alte Alida. Ich sorgte für das Baby und führte den Haushalt. Rund um die Uhr verbrachte ich mit dem Kind, wir schliefen sogar im gleichen Zimmer. Dafür erhielt ich monatlich nebst Essen und Unterkunft CHF 600.-. Die Familie war nett zu mir, und Ende Jahr erhielt ich zusätzliche CHF 500.- und Kleider geschenkt.
Aber in dieser Aufgabe sah ich keine Zukunft. Ich wollte deutsch lernen und arbeiten. Zudem war mir der Gedanke unerträglich, dass die kleine Alida mich als ihre Mutter sah. So kehrte ich für zwei Jahre zur Schwester zurück und nahm den Deutschunterricht bei Rita wieder auf.

Ufer in Sicht
Bisher verlief mein Leben meist fremdbestimmt. Wenn ich zurückschaue, dann gibt es da Menschen, die mir in Momenten geholfen haben, als nur wenig Hoffnung bestand. In Kambodscha sagt man: Du bist wie eine kleine Pflanze in der Mitte des Sees. So fühle ich mich: in Kambodscha entwurzelt, in der Schweiz noch nicht verwurzelt. Dabei habe ich mich bemüht. Ich wäre bereit zu arbeiten, wenn man es mir nur erlauben würde. Meine Integration ist weit fortgeschritten. Besonders von einigen Schweizer Christen erhalte ich viel Unterstützung. Auch andere Menschen haben mir geholfen. Sie haben mich mit Spenden, Schulungen und Gelegenheitsarbeiten unterstützt. Ja, diese Sache mit der Arbeit...
Vor etwa drei Jahren stellte mich ein Startup-Unternehmer als Hilfskraft und Raumpflegerin ein. Aus "Unkenntnis" entging ihm, dass ich gar keine Arbeitsbewilligung besass. Eines Tages lag im Briefkasten eine Aufforderung, mich umgehend bei der Polizei zu melden. Die Angst fuhr mir in alle Glieder. Ich dachte an Verhör und Abschiebung. Glücklicherweise blieb es bei einer Busse von CHF 300.- und der Androhung, bei erneuter Schwarzarbeit ausgeschafft zu werden.
Es folgten Abklärungen und Behördengänge. Stefan, ein Mitglied der EMK, sprach im Amt für Migration vor. Als wären alle Klischees über Beamte Wirklichkeit geworden, schickte man ihn von Schalter zu Schalter, bis sich der Kreis schloss und er wieder anlangte, wo seine Vorsprache begonnen hatte. Er habe entnervt aufgegebenen, erzählte er mir später.
Eine neue Anstellungsmöglichkeit bot sich bei einer Metall verarbeitenden Firma. Die Arbeitsbewilligung wurde erneut nicht erteilt. Ein weiterer Versuch bei einer Grossbäckerei scheiterte an den gleichen Umständen. Zwar war die Personalchefin nach der Schnupperzeit von meinem Arbeitseinsatz begeistert und überzeugt, die Erteilung der Arbeitsbewilligung sei reine Formsache. Der Arbeitsvertrag wurde unterschrieben. Doch meine Freude war von kurzer Dauer. Ein Widererwägungsgesuch der Personalchefin beim zuständigen Amt wurde abgelehnt. Dieser Bescheid stürzte mich in ein Riesenloch – alle Hoffnungen zerrannen.
Zwischenzeitlich baute Stefan ein "Unterstützungsteam" für mich auf. Da ich keine Sozialhilfe bezog, verpflichteten sich Leute, mich über zwei Jahre hinweg finanziell zu unterstützen. Sie legten pro Monat rund CHF 1100.- zusammen. Nun konnte ich meine Deutschsprachenkenntnisse in einer Sprachschule in Luzern verbessern. Stefan erklärte mir das Zug- und Busfahren, so dass ich den Schulweg alleine bewältigen konnte.
Deutschunterricht, ein zusätzlicher PC-Kurs sowie ein Zehnfinger-Schreibmaschinenkurs motivierten mich sehr und bereiteten mir Freude. Ich übe und schreibe noch heute.
Seit drei Jahren trage ich eine Brille. Das wurde dringend nötig. Der Sehtest wurde mir vom Optiker geschenkt. Von Mau erhielt ich einen Vorschuss für meine erste Brille, den ich zwischenzeitlich zurückbezahlt habe.
Die Strassenverkehrsregeln waren mir völlig unbekannt. Welche Bedeutung die Verkehrsampeln hatten, wusste ich lange Zeit nicht, obwohl ich häufig mit dem Velo über eine sehr komplizierte Kreuzung fahren musste. Doch nun wird das anders. Dank der finanziellen Unterstützung eines Zahnarztes lerne ich Auto fahren.
Mit zwei jungen Frauen zog ich in eine Wohngemeinschaft. Gleich gegenüber der Wohnung steht eines dieser Rotlicht-Häuser. Davor hält das Postauto. Wenn ich an der Haltestelle wartete, kam es mehrmals vor, dass ich von Männern aufs Primitivste angemacht und nach meinem Preis gefragt wurde.
Nach einem Jahr wurde die WG aufgelöst und ich durfte ein Zimmer bei einer Schweizer Familie beziehen. Da lebe ich heute immer noch. An beiden Orten war das Eingewöhnen sehr schwierig. Ich war hin- und hergerissen: fremde Menschen, fremde Räume, aber ein eigenes Zimmer. Obwohl ich das Angebot hatte, kostenlos zu wohnen, wollte ich meinen Teil dazu beitragen. Ich bezahle jetzt CHF 200.- monatlich und helfe im Haushalt mit.
Stefan nimmt mich immer wieder mit auf Ausflüge. Er ist ein älterer Herr. Es würde mich nicht wundern, wenn sich auch Leser dieser Zeilen so ihre Gedanken machen. Einmal sassen Stefan und ich an einem Tisch in einem Restaurant. Andere Gäste musterten uns verstohlen. Ein älterer Herr und eine junge Asiatin? Eine eindeutige Situation! Ich wusste nicht, sollte ich lachen oder weinen. Stefan hat meine schwierige Situation nie ausgenutzt, andere Menschen schon.
Vor einigen Monaten sprach ein ehemaliger Gemeindeschreiber für mich bei der Fremdenpolizei vor und versuchte – erneut erfolglos – eine Arbeitsbewilligung zu erhalten. Man empfahl lediglich, ich solle mich im Gastgewerbe oder in der Landwirtschaft bewerben.
Dann, nach fast zehn Jahren, ein kleiner Durchbruch! Bei einer Familie mit einem schwer behinderten Kleinkind durfte ich erstmals regulär arbeiten. Pro Infirmis erwirkte für mich eine provisorische Arbeitsbewilligung. Eigentlich verlangt die Pflege dieses Kleinkindes eine bestausgebildete Fachkraft. So komme ich psychisch immer wieder an meine Grenzen. Einmal wurde das Kind bewusstlos, während ich bei ihm war. Ich wäre beinahe verzweifelt.
Dem Baby geht es von Woche zu Woche schlechter. Aber ich pflege nicht nur das Kind, sondern verrichte auch Hausarbeiten. Unbezahlte Stunden kommen hinzu, und doch muss ich dort weiter arbeiten, da ich sonst eventuell meine provisorische Arbeitsbewilligung verliere. Ist es das, was man Menschen wie mir zugesteht? Unqualifizierte Arbeit oder belastende Tätigkeiten, die niemand gerne tun möchte?
Die Arbeitssituation bei dieser Familie wird immer schwieriger. Sozialleistungen werden dieses Jahr gekürzt, auch Pro Infirmis ist betroffen. Werde ich meinen Arbeitsplatz so lange behalten können, dass ich danach an anderer Stelle weiter arbeiten darf?
Selbständig leben, das ist mein grösster Wunsch. Zurück nach Kambodscha will und kann ich nicht mehr. Ich fühle mich in der Schweiz assimiliert, habe mich an Klima und Leben gewöhnt. Ich schätze die Sicherheit und mein grosses soziales Beziehungsnetz. Ich möchte heiraten, keine Scheinehe, eine wirkliche Ehe fürs Leben. Aber noch bin ich eine kleine Pflanze, wenn auch nicht mehr ganz in der Mitte des Sees...

Links:

Fremde Federn - Geschichten zur Migration in der Schweiz

Der Ausschuss Kirche und Gesellschaft der EMK befasst sich immer wieder mit Flüchtlingsfragen

Das General Board of Church and Society der EMK über Flüchtlinge

Die Flüchtlingsunterstützung des methodistischen Hilfswerks UMCOR

Schweizerische Flüchtlingshilfe

ECRE (European Council on Refugees and Exiles)

UNHCR - Das Uno-Flüchtlingskomissariat



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